Nochmal nachrechnen

Die Hamburger FDP guckt in den Sparstrumpf:

Selten ist ein Landesverband so abgewatscht worden wie die Parteiführung der FDP gestern Abend. […] die Revisoren stellten dem Führungsgremium […]  ein vernichtendes Urteil aus.

„Die Übersicht über den Haushalt ist im ersten Quartal dieses Jahres verloren gegangen“ […] noch vier Tage vor der Wahl von einem Überschuss in Höhe von 64 000 Euro […] im Nachhinein […] ein Defizit von 55 000 Euro aus“ […] dass das Controlling in den letzten Wahlkampftagen nicht funktioniert hat“, lautet der schwerwiegende Vorwurf des Revisors. „Man dachte, man habe noch einen Puffer, aber der war schon gegessen.“ […] „eine handvoll“ Ausgaben gegeben, die nicht beschlossen waren und für die es keine finanzielle Vorsorge gab.

In der finanziellen Notlage ist die Hamburger FDP einmal mehr auf Hilfe der Bundespartei angewiesen. […] dass mit der Bundes-FDP ein Kreditrahmen von bis zu 80 000 Euro vereinbart worden ist. „Der Kredit ist eine schwere Belastung für die Partei, aber es ist grundsätzlich falsch, von Insolvenz zu sprechen“

Und das sind also die Leute, die ständig behaupten, die „Sozis“ könnten nicht mit Geld umgehen?

Offensichtlich vergeblich hatte Parteichef Fock zu Beginn des Parteitags an die Geschlossenheit der FDP appelliert: „Die Menschen draußen verstehen nicht, wie wir uns gegenseitig zur Schnecke machen.“

„Schnecke“ ist nicht die Vokabel, die mir dabei einfällt.